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Journalistenpreis

Mit dem Journalistenpreis „Für Vielfalt. Gegen Diskriminierung“ werden seit nunmehr sechs Jahren Online- oder Printjournalisten in der EU ausgezeichnet, die mit ihrer Arbeit zu einem besseren Verständnis der Vorteile der Vielfalt und des Kampfes gegen Diskriminierung in der Öffentlichkeit beitragen.

An dem Wettbewerb können Journalisten teilnehmen, die über Fragen der Diskriminierung aufgrund von Rasse oder ethnischer Herkunft, Religion oder Weltanschauung, Alter, Behinderung und sexueller Ausrichtung schreiben. Alle eingesendeten Beiträge müssen in Print- oder Online-Medien veröffentlicht worden sein, deren Hauptredaktion ihren Sitz in einem der 27 EU-Mitgliedstaaten hat.

In Anbetracht des bevorstehenden Europäischen Jahrs 2010 der Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung wird im Rahmen des diesjährigen Wettbewerbs ein Sonderpreis für Artikel vergeben, die sich damit beschäftigen, wie Diskriminierungen aus den oben genannten Gründen zu Armut führen können. Die Journalisten können zu dieser Sonderkategorie auch Beiträge einreichen, die sich damit beschäftigen, wie Armut zu Diskriminierung führen kann.



Die Kampagne „Für Vielfalt. Gegen Diskriminierung.“

Der Journalistenpreis ist ein wichtiges Ereignis im Rahmen der Informationskampagne „Für Vielfalt. Gegen Diskriminierung“, die von der Generaldirektion Beschäftigung, Soziales und Chancengleichheit der Europäischen Kommission durchgeführt wird.

Im Rahmen der Kampagne wird in allen 27 EU-Mitgliedstaaten daran gearbeitet, das Bewusstsein für Diskriminierung zu schärfen, auf die Rechtsvorschriften zur Bekämpfung von Diskriminierung aufmerksam zu machen und für die Vorteile der Vielfalt zu werben.

Ziel der Kampagne ist die Bekämpfung von Diskriminierung aufgrund der Rasse oder ethnischen Herkunft in allen Lebensbereichen (Diskriminierung, die durch die Richtlinie zur Gleichberechtigung ohne Unterschied der Rasse aus dem Jahr 2000 untersagt ist) sowie von Diskriminierung am Arbeitsplatz aufgrund der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Ausrichtung (Diskriminierung, die aufgrund der Richtlinie zur Gleichbehandlung im Bereich der Beschäftigung aus dem Jahr 2000 verboten ist).

Die Informationskampagne wird im Rahmen von PROGRESS, dem EU-Programm für Beschäftigung und soziale Solidarität, finanziert.