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Diversity


Der Wettbewerb für den Journalistenpreis 2008 ist jetzt geschlossen. Die Eingaben werden im Laufe des Monats November durch die Jurys in allen EU-Mitgliedsstaaten bewertet. Die nationalen Gewinner werden im Dezember bekannt gegeben.



Der Journalistenpreis

Mit diesem Preis werden nunmehr zum fünften Mal Journalisten von Online- oder Printmedien in der EU ausgezeichnet, die durch ihre Arbeit zu einem besseren Verständnis für die Vorteile der Vielfalt und die Bekämpfung von Diskriminierungen beitragen.

Am Wettbewerb teilnehmen können Journalisten aus der EU, die sich mit Fragen der Diskriminierung aufgrund von Rasse oder ethnischer Herkunft, Religion oder Weltanschauung, Alter, Behinderungen oder sexueller Ausrichtung befasst haben.

Zum diesjährigen Wettbewerb gehört ein Sonderpreis, der dem Themenschwerpunkt Roma und damit einer Gemeinschaft gewidmet ist, die häufig unter rassistischen Gewalttaten, Hassreden und Diskriminierungen beim Zugang zu Arbeit, Ausbildung, Gesundheitsversorgung sowie öffentlichen und sozialen Diensten zu leiden hat.

 



Die Kampagne „Für Vielfalt. Gegen Diskriminierung.“

Der Journalistenpreis steht im Zentrum der Informationskampagne „Für Vielfalt. Gegen Diskriminierung“, die von der Europäischen Kommission, Generaldirektion Beschäftigung, Soziales und Chancengleichheit durchgeführt wird.

Die Kampagne arbeitet in allen 27 EU-Mitgliedstaaten daran, die Aufmerksamkeit für Diskriminierungen zu erhöhen, auf die zur Bekämpfung von Diskriminierungen bestehenden Rechtsvorschriften hinzuweisen und gleichzeitig die Vorteile der Vielfalt deutlich zu machen.

Ziel der Kampagne ist die Bekämpfung von Diskriminierungen in allen Lebensbereichen aufgrund der Rasse oder der ethnischen Herkunft einer Person (untersagt gemäß der Richtlinie zur Gleichbehandlung ohne Unterschied der Rasse, 2000) sowie von Diskriminierungen am Arbeitsplatz aufgrund des Alters, einer Behinderung, der sexuellen Ausrichtung, der Religion oder Weltanschauung (untersagt gemäß der Richtlinie zur Gleichbehandlung im Bereich der Beschäftigung, 2000).

Die Kampagne wird durch PROGRESS, das EU-Programm für Beschäftigung und soziale Solidarität finanziert.